KOZEL-SV
Sachverständigenbüro Harald Kozel
Objektiv. Sachlich. Unabhängig.


Sicherheit und Werterhalt von Gebäuden –
vom Kanal bis zum Dach.
Sicherheit und Werterhalt von Gebäuden –
vom Kanal bis zum Dach.
Sicherheit und Werterhalt von Gebäuden –
vom Kanal bis zum Dach.
Technische Schadenberatung
für Gebäude- und Versicherungsschäden
Typische wirtschaftliche Problemfälle im Schadenprozess
Wenn aus Schadenfällen wirtschaftliche Problemfälle werden.
Komplexe Schadenfälle eskalieren selten aufgrund eines einzelnen Rohrgebrechens oder Schadensereignisses.
Wirtschaftliche Probleme entstehen oftmals dann, wenn Ursache, Versicherungsdeckung sowie Sofort- und Sanierungsmaßnahmen im Schadenprozess ineinandergreifen und dadurch Nachweis-, Kausalitäts- oder Deckungsdiskussionen entstehen.
Zusätzliche Schwierigkeiten entstehen insbesondere dann, wenn schadenrelevante Zustände oder Bauteile im Zuge von Sofortmaßnahmen, Rückbau- oder Sanierungsarbeiten nicht frühzeitig dokumentiert werden und später nicht mehr nachvollziehbar sind.
KOZEL-SV begleitet Schadenprozesse daher bereits ab dem Schadeneintritt durch technische Einordnung und Beweissicherung, strukturierte Dokumentation und versicherungstechnische Abstimmung zwischen den Beteiligten.
Fallbeispiel 1 – Leitungswasserschaden / Fallleitung
Ausgangslage
Nach einem Leitungswasserschaden in einem Mehrparteienhaus wurden durch mehrere Beteiligte parallel technische Maßnahmen eingeleitet.
Problem
Aufgrund fehlender Abstimmung wurde zunächst die falsche Fallleitung untersucht und instandgesetzt. Gleichzeitig liefen technische Bauteiltrocknungsmaßnahmen weiter, obwohl die tatsächliche Ursache noch nicht behoben war.
Folge
Die Hausverwaltung blieb letztlich auf rund € 14.600,-- nicht gedeckten bzw. technisch nicht erforderlichen Kosten sitzen.
➢ Ursache war nicht ein einzelner Fehler, sondern die fehlende technische und versicherungstechnische Gesamtkoordination des Schadenfalles.
Fallbeispiel 2 – Wasserschaden im Kellerbereich
Ausgangslage
Nach einem Wassereintritt im Keller eines Mehrparteienhauses wurden durch eine Sanierungsfirma umfangreiche Trocknungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen eingeleitet.
Problem
Im Zuge der Maßnahmen wurde nicht zwischen dem tatsächlichen Leitungswasserschaden und bereits bestehender bzw. kapillar aufsteigender Feuchtigkeit unterschieden.
Dadurch wurden Wiederherstellungsmaßnahmen nicht nur im schadenrelevanten Kellerraum, sondern in mehreren zusammenhängenden Kellerräumen durchgeführt.
Folge
Die Hausverwaltung blieb auf rund € 9.200,-- nicht anerkennungsfähigen Trocknungs- und Wiederherstellungskosten sitzen.
➢ Nicht jede Feuchtigkeit im Gebäude ist automatisch Teil des versicherten Schadenereignisses.
Fallbeispiel 3 – Hauskanal / Inlinersanierung
Ausgangslage
Im Zuge einer Kanalinspektion wurden Rohrschäden durch eine Kanalfirma technisch falsch klassifiziert und dokumentiert.
Problem
Bloße Rohrstöße wurden als schwere Rohrschäden bewertet und als Grundlage für eine umfangreiche Inlinersanierung herangezogen.
Aufgrund des erhöhten Handlungsdrucks durch den Hauseigentümer wurde die Sanierung kurzfristig beauftragt.
Im Zuge der späteren technischen Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass keine tatsächlich sanierungsbedürftigen Schäden vorlagen.
Folge
Die Hausverwaltung bezahlte eine nicht erforderliche Inlinersanierung in Höhe von rund € 10.400,--.
➢ Technische Schadenbilder müssen nachvollziehbar eingeordnet und bewertet werden – insbesondere bei kostenintensiven Kanalsanierungen.
Fallbeispiel 4 – Rohrbruch oder Muffenversatz?
Ausgangslage
Im Zuge einer Kanalinspektion wurden erhebliche Verschiebungen im Bereich mehrerer Rohrverbindungen dokumentiert.
Problem
Die festgestellten Schäden wurden versicherungstechnisch lediglich als nicht gedeckte Muffenversätze beurteilt und daher nicht als versicherter Rohrbruch anerkannt.
Aufgrund der tatsächlichen Schadenssituation war jedoch eine grabungslose Sanierung technisch nicht mehr möglich, weshalb umfangreiche Grabungsarbeiten im öffentlichen Bereich erforderlich wurden.
Im Zuge einer späteren fachtechnischen Überprüfung ergaben sich erhebliche Zweifel an der ursprünglichen technischen Einordnung der Schadenbilder.
Folge
Die Hausverwaltung blieb aufgrund der fachlich fragwürdigen versicherungstechnischen Schadenbeurteilung auf rund € 23.100,-- Sanierungskosten sitzen.
➢ Technische Schadenbilder und deren versicherungstechnische Einordnung müssen insbesondere bei kostenintensiven Kanal- und Grabungsmaßnahmen fachlich nachvollziehbar beurteilt werden.
Fallbeispiel 5 – Mehrere Schadenfälle und fehlende Gesamtkoordination
Ausgangslage
In einem Mehrparteienhaus kam es über mehrere Jahre hinweg zu mehreren Leitungswasserschäden in unterschiedlichen Stiegen, Wohnungen und Fallleitungen.
Parallel dazu erfolgten Kanalinspektionen, Sanierungsmaßnahmen sowie laufende Ergänzungen von Angeboten, Rechnungen und technischen Stellungnahmen.
Problem
Im Laufe der Zeit verloren mehrere Beteiligte den Überblick über die einzelnen Schadenereignisse, Zuständigkeiten und bereits gesetzten Maßnahmen.
Zusätzlich wechselten Ansprechpartner auf Seite der Hausverwaltung, der Versicherungsmaklerin sowie der Versicherung.
Dadurch wurden unterschiedliche Schadenfälle, Instandhaltungsmaßnahmen und spätere Sanierungen zunehmend miteinander vermischt. Teilweise wurden sogar technisch nicht relevante Leitungen untersucht, während einzelne Schadenursachen und Schadenzuordnungen ungeklärt blieben.
Folge
Die fehlende technische und organisatorische Gesamtkoordination führte zu erheblichen Abstimmungsproblemen, nicht nachvollziehbaren Sanierungsmaßnahmen sowie vermeidbaren Deckungs- und Verjährungsproblemen.
Die Hausverwaltung blieb letztlich auf erheblichen ungedeckten Kosten sitzen.
➢ Komplexe Schadenfälle eskalieren oftmals nicht aufgrund eines einzelnen Schadens, sondern weil technische, organisatorische und versicherungstechnische Zusammenhänge nicht mehr sauber voneinander getrennt werden können.
Gebäudeschäden frühzeitig strukturiert aufsetzen — bevor aus einfachen Schadenfällen organisatorische oder wirtschaftliche Problemfälle werden.
KOZEL-SV schließt die Lücke zwischen operativer Schadenrealität, Versicherungsdeckung und wirtschaftlich sinnvoller Schadenabwicklung.
Dadurch entstehen mehr Struktur, Nachvollziehbarkeit und Klarheit zwischen den Beteiligten.